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Fest der hlg. Restituta |
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Das Fest findet vom 16. bis 18. Mai statt. Die
Holzstatue der Heiligen wird auf dem See- und auf dem Landweg in
Prozession getragen. Tatsächlich ist sie nur eine Büste,
reichlich bekleidet und verschiedenartig bemalt, mit den vielen
Wertgegenständen geschmückt, die ihr angeboten wurden. Die
Stadtstraßen werden mit wunderschönen Beleuchtungen geschmückt.
Sehr reich und faszinierend das Feuerwerk. |
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Der
Touristenstrom und die Wissenschaftler haben eine sehr
bedeutende Rolle in diesem historisch-kulturellen Ereignis, der
sich jedes Jahr wiederholt, reich an einer tausendjährigen
Geschichte, die sich mit der Legende verflechtet, und den
menschlichen Geist fasziniert und fesselt. |
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Legende oder Wirklichkeit?
Lacco Ameno, 16. Mai. In der San
Montano-Bucht wiederholt sich in Darstellung die
Wunderlandung des kleinen Bootes, das den Leib der hlg.
Restituta transportiert. Es war das Jahr 284. Die junge
Restituta wurde in Afrika grausam gegeißelt, auf ein mit
Werg geladenes Boot gelegt und verbrennen lassen.
Das Schiff der Henker ging in See
und bugsierte das alte Boot, ohne Riemen |
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und Segeln, auf
dem der gemarterte Leib von Restituta lag. Das Feuer wurde
angezündet, aber die Flammen schonten den Leib der jungen
Frau. Ein Engel des Herren erschien und seine
Flügel trieben das Boot zur San Montano-Bucht. Durch die
Luft verbreitete sich eine neue Duft: im Sand war die
Lilie der hlg. Restituta geblüht.
Das Fest der hlg Restituta gedenkt auch eines anderen, für
das Städtchen sehr wichtigen, Ereignisses. In den ersten
Jahren des 17. Jhs. brachen die Türken |
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in die Kapelle der hlg. Restituta ein, in der die
Statue der Jungfrau ausgestellt war, prüften das goldene Holz
mit einem Säbelschlag. Enttäuscht, stürzten sie sich auf den
Glockenturm und stiehlen die Glocken, ladeten sie auf Schiffen,
aber ein stürmischer Wind bewegte stark das Meer und die Wellen
drohten, sie zu versenken. Die Matrosen warfen die Glocken ins
Meer, um das Gewicht zu vermindern. Von den Hügeln wohnten die
Bauern einem so sonderbaren Ereignis bei und schwörten: wir werden |
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sie aus
dem Wasser herausholen.
Als der Himmel wieder wolkenlos war, versuchten sie umsonst ihr
Gut zu retten, aber die Mühe war umsonst. |
Darstellung des Martyriums und der Landung
Die Darstellung ist in sechs Bildern
augeteilt.
1.Bild.
Verhör der hlg. Restituta, die erklärt, jenen Gott zu
verehren, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen
hat, und sich weigert, den Namen Jupiters oder anderer
Götter auszusprechen. Die junge Frau wird ins Gefängnis
geführt.
2. Bild.
Restituta wird geschlagen. Ihr erscheint
ein Engel, der sie tröstet und glorreiche Märtyrerin nennt. |
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3.
Bild.
Restituta wird wieder verhört und aufgefordert, sich der
Majestät der Götter zu verbeugen. Die junge Frau weigert
sich ohne zu zögern. Es wird befohlen, sie den
furchtbarsten Qualen zu unterstellen.
4.
Bild.
Der Richter verkündet das Endurteil: Restituta ist der
Gotteslästerung schuldig, da sie sich verweigert
hat, die heiligen Gottheiten des Kaiserreichs zu verehren.
Sei sie aus diesem Grund auf ein mit Pech und |
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Werg
geladenes Boot gelegt, sei sie verbrennen lassen und
endlich in die Untiefen des Meeres sinken lassen.
5. Bild.
Das Urteil wird vollstreckt. Unglaublich!
Die Flammen stürzen sich plötzlich aufs Schiff der Henker,
schonen aber das Boot, auf der Restituta liegt, die ein
Dank- und Loblied an Gott richtet. Der Engel des Herren
führt das Boot mit dem Leib von Restituta zur San
Montano-Bucht. |
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